Erasmus+ verbindet Kulturen – Italienischer Austausch bereichert den Schulalltag

Erasmus+ verbindet Kulturen – Italienischer Austausch bereichert den Schulalltag

Vom 15. April bis zum 24. April durften wir im Rahmen des Erasmus+-Programms zwölf Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin der Istituto di Istruzione Superiore Maria Montessori – Leonardo da Vinci aus Bologna bei uns an der Schule begrüßen.

Hospitation im Unterricht

Ziel des Besuchs war es, das deutsche Schulsystem kennenzulernen und insbesondere den Fremdsprachenunterricht zu hospitieren und mit dem italienischen Schulsystem zu vergleichen. Die italienischen Gäste nahmen während ihres Aufenthalts ganz regulär am Unterricht teil und besuchten unter anderem den Englisch-, Spanisch-, Kunst- und Sportunterricht in den Jahrgängen 10 bis 12.

Besonders interessant für die Schülerinnen und Schüler aus Italien waren verschiedene Unterrichtsmethoden, die sie an ihrer Schule bisher nicht kannten. Dazu gehörten unter anderem die Methoden „Fishbowl“ und „Kugellager“, die sie mit großem Interesse ausprobierten. Außerdem nahmen sie aktiv an Diskussionen und Debatten teil, beispielsweise im Jahrgang 12 zum Thema Multikulturalismus.

Gemeinsames Kochen in der neuen Lehrküche

Ein besonderes Highlight des Austauschs war der interkulturelle Cooking Workshop zum Thema kulturelle Vielfalt und interkulturelle Kompetenz. Gemeinsam kochten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte verschiedene internationale Gerichte und tauschten dabei kulinarische Traditionen aus. Die Küche unserer Schule verwandelte sich in eine Reise durch unterschiedliche Kulturen und Geschmäcker: Von frisch zubereitetem Pesto und verschiedenen italienischen Pastagerichten über Bulgur-Salat, syrischen Fattoush und Pierogi aus Polen bis hin zu süßen Spezialitäten wie Crêpes und dem italienischen Dessert „chocolate salami“ war alles dabei. Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie Essen Menschen und Kulturen miteinander verbinden kann.

Die italienischen Schülerinnen und Schüler fühlten sich während ihres Aufenthalts herzlich aufgenommen und willkommen. Sie konnten nicht nur neue Unterrichtsmethoden kennenlernen, sondern auch wertvolle Einblicke in das Thema Multikulturalismus sowie in die Unterschiede zwischen dem deutschen und italienischen Schulsystem gewinnen.

Der gesamte Aufenthalt sowie das abwechslungsreiche Programm wurden von Frau Afonso organisiert und koordiniert. Gemeinsam mit vielen engagierten Beteiligten konnte so ein abwechslungsreicher und gelungener Erasmus+-Besuch ermöglicht werden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die diesen Austausch unterstützt und mitgestaltet haben. Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig internationale Zusammenarbeit, Offenheit und kultureller Austausch für unsere Schulgemeinschaft sind.

Unser Besuch aus Italien

1. Urban Zero Festival in Ruhrort – wir waren dabei

Sara und Sara aus Jahrgang 9 – Profis in Upcycling und eTwinning
Unsere „neuen“ Mülltrennungsbehälter

Am 13. Mai fand in Duiburg-Ruhrort das erste „Urban Zero“-Festival statt, organisiert von der Firma Haniel mit dem Ziel, diesen Stadtteil zum ersten klimaneutralen der Welt zu machen. Unsere Schule, die Aletta-Haniel-Gesamtschule, die im Herzen von Ruhrort liegt, hatte die Gelegenheit, ihren Beitrag zu leisten.
Unsere Schülerinnen und Schüler engagieren sich bereits auf vielfältige Weise, um Ruhrort zu einem lebenswerteren Ort zu machen und versuchen, die Umweltbelastung durch verschiedene Projekte zu reduzieren. Zu diesen Projekten gehören die Teilnahme am „E-Waste Race“ mit den vorhandenen E-Mülltonnen auf dem Schulgelände, Upcycling-Ideen und der Bau von Insektenhotels auf der wiederentdeckten Dachterrasse, die während der Projektwoche im Oktober entstanden sind.
Das eTwinning-Projekt „Eco-Citizens for Future“, das Teil des EU-Programms Erasmus+ ist und an dem Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen europäischen Schulen teilnehmen, präsentierte einige der Aktionen, die europäische SchülerInnen gemeinsam entwickelt und durchgeführt haben, um unsere Umwelt „gesünder“ zu machen und das Bewusstsein dafür zu schärfen, unsere Denk- und Handlungsweise zu ändern. Von einer „Clean-Up Bewegung“, bei der viele Schülerinnen und Schüler die Schule säuberten und den dabei anfallenden Abfall zu den entsprechenden Behältern brachten, über „Upcycling“, bei dem die Schülerinnen und Schüler u. a. aus alten Möbeln Mülltrennungsbehälter bauten, bis hin zu „Freundschaftsarmbändern“, die aus alten T-Shirts hergestellt wurden, sind nur einige der an diesem Tag vorgestellten Aktionen. Viele Besucherinnen und Besucher, viele Kinder und unsere Schulleiterin, Frau Drobek, waren von den Ideen und den Ergebnissen beeindruckt.
Unser besonderer Dank gilt der Firma Haniel für die Einladung zur Präsentation unserer Projekte und allen Schülerinnen und Schülern, die sich an einem Samstag bei schönstem Maiwetter ehrenamtlich für dieses Festival engagiert haben und allen Besucherinnen und Besuchern gezeigt haben, wie sehr sich unsere Schule für Nachhaltigkeit in Ruhrort einsetzt.

(Afon, Smol, Wiet)

Ivan aus Jahrgang 5 – einer unserer E-Waste Experten
Ein Freundschaftsarmband für unsere Schulleiterin Frau Drobek
Die Info-Stand der Aletta – wir präsentieren unsere Projekte mitten auf dem Enkelfähig-Campus

Weitere Information zum Urban Zero Festival am 13.05.2023 finden sich auch im Artikel der WAZ.