Über Aletta Haniel

Aletta Haniel

Wer ist Aletta Haniel, der unserer Schule ihren Namen verdankt?

Alet­ta Ha­ni­el war ei­ne im aus­ge­hen­den 18. Jahr­hun­dert in ver­schie­de­nen Ge­schäfts­fel­dern er­folg­reich tä­ti­ge Ge­schäfts­frau und ei­ne der her­aus­ra­gen­den Un­ter­neh­me­rin­nen ih­rer Zeit. Mit der um­sich­ti­gen Er­zie­hung und kauf­män­ni­schen Aus­bil­dung ih­res Sohns Franz Ha­ni­el trug sie ma­ß­geb­lich da­zu bei, dass die­ser zu ei­nem der be­deu­tends­ten In­dus­trie­pio­nie­re des 19. Jahr­hun­derts auf­stieg.

Alet­ta Noot war das zwei­te von neun Kin­dern des Zoll­be­se­hers Jan Wil­lem Noot und sei­ner Frau Ca­tha­ri­na, ge­bo­re­ne Erck­ens­wick. Sie wur­de am 12.3.1742 in Or­soy am Nie­der­rhein (heu­te Stadt Rhein­berg) ge­bo­ren. Zwei Jah­re nach ih­rer Ge­burt zog die Fa­mi­lie nach Ruhr­ort (heu­te Stadt Duis­burg). Hier wuchs Alet­ta auf. Sie ver­brach­te zwei Jah­re in ei­nem hol­län­di­schen Pen­sio­nat, wo sie die fran­zö­si­sche Spra­che lern­te. Dies kam der 16-jäh­ri­gen zu­gu­te, als sie wäh­rend des Sie­ben­jäh­ri­gen Krie­ges ih­rem vor fran­zö­si­scher Gei­sel­haft ge­flo­he­nen Va­ter zur frei­en Rück­kehr ver­half. Sie ver­han­del­te mit dem Ober­be­fehls­ha­ber der fran­zö­si­schen Rhein­ar­mee, Mar­schall Mar­quis de Con­ta­des (1704-1795), der als Ge­gen­leis­tung ei­nen Kuss ver­lang­te. Alet­ta kam die­sem Wunsch nach und er­reich­te so ihr Ziel. Weiterlesen…

Dieser Beitrag ist ursprünglich im Portal Rheinische Geschichte des LVR erschienen. Dankenswerterweise dürfen wir an dieser Stelle die ersten zwei Absätze zitieren. Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, können Sie hier noch mehr über Alettas Biographie erfahren.